Arbeitsweise

Unsere Arbeit basiert auf professionellen Beratungsmethoden und -instrumenten.

 

Was bedeutet professionelle Beratung für Kompetus?

„Professionell“ ist eine Beratung, wenn sie folgenden Kriterien gerecht wird:

  1. Unsere Beobachtungen, Interaktionen und Empfehlungen im Rahmen der Beratung sind wissenschaftlich fundiert. Hierfür sind wir im laufenden Austausch mit unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen (z.B. über Lehraufträge, gemeinsame Projekte).
  2. Das Wissen um die eigene Organisation (Systemwissen), die eigenen Zielsetzungen (Zielwissen) oder die Hintergründe des Transformationsprozesses sind unabdingbar für den Gesamterfolg und können nicht von außen übermittelt werden. Deshalb wird das Erfahrungswissen von Führungskräften und Mitarbeitenden systematisch in den Beratungsprozess einbezogen („Transdisziplinärer Ansatz“).
  3. Für uns ist auch wichtig, dass die Beratungsinstrumente bereits in zahlreichen Projekten erprobt wurden und an die konkreten Erfordernisse des aktuellen Projektes angepasst werden.

 

Was bedeutet der systemische und prozessorientierte Ansatz von Kompetus?

Für unterschiedliche Interventionsebenen (Mitarbeitende, Gruppen, Organisation und Netzwerke) wenden wir jeweils eigene Beratungsinstrumente an.

Soziale und kulturelle Faktoren werden im Rahmen der Organisationsentwicklung nicht als Störgrößen, sondern als Stellschrauben betrachtet.

Organisationen werden als sozio-ökonomische Systeme gesehen. Der Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Organisation und Umwelt ist essentiell.

 

Wann ist ein Beratungsprojekt erfolgreich?

Im Rahmen von Projektevaluationen prüfen wir, ob die Zielsetzung des Beratungsauftrages erreicht wurde. Dies erfolgt bspw. mit folgenden Fragen:

  • Haben sich die Wahrnehmung und das Handeln (z. B. das Entscheidungsverhalten) der Führungskräfte sowie der Mitarbeitenden nachhaltig verändert?
  • Wurde die Organisationskultur wahrnehmbar [messbar] weiterentwickelt?

 

Welche Beispiele gibt es für Beratungsinstrumente?

Beratungsinstrumente ermöglichen es, bisherige Erfahrungen systematisch in den Beratungsprozess einfließen zu lassen. Diese werden grundsätzlich für die individuellen Projekte angepasst.

Eine Grundlage unserer Strategieentwicklung ist der von uns entwickelte Agile Strategy Framework.

Im Bereich der Organisationsentwicklung setzen wir u.a. auf unser MOSAIK-Modell, um alle relevanten Organisationsparameter zu erfassen.

Unser Gesamtverständnis von Organisationen wurde insbesondere durch folgende Wissenschafler/innen beeinflusst:

  • Systemtheoretische Ansätze der Management- und Organisationslehre (u.a. nach Senge, Wilke, Probst),
  • Analysen von Mikropolitik und Macht in Organisationen (Neuberger und Crozier),
  • Konstruktivistische Ansätze (v. Foerster und Glasersfeld),
  • Organisationale Netzwerkforschung (Windeler und Sydow), etc.

 

Welche Instrumente spielen bei der Digitalisierung eine Rolle?

Das ist davon abhängig, ob es um die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle oder um die Digitalisierung von Abläufen geht. Eine erfolgreiche Digitalisierung  setzt eine Weiterentwicklung organisationaler Abläufe, Instrumente sowie der Führung voraus.

Folgende Instrumente verwenden wir u.a. im Bereich der Digitalisierung:

  • Learning Journeys (um neue Lebenswelten zu entdecken),
  • Customer Journey Mapping (um Bedürfnisse Ihrer Anspruchsgruppen/Kunden zu visualisieren),
  • Design Thinking (um kreativ neue Lösungen zu erarbeiten),
  • Prozesslandkarten und Prozesserhebung (um alle Abläufe (z.B. mit BPMN 2.0) zu erfassen),
  • RACI-Verfahren (um systematische Prozessgestaltung zu gewährleisten).

 

Welche Rolle spielt die Persönlichkeit der Beraterinnen und Berater?

Die besten Instrumente helfen nicht, wenn ein Berater oder eine Beraterin nicht zuhört. Beratung ist ein Dialog mit den Führungskräften und Mitarbeitenden des Auftraggebers. Der Beratungserfolg wird somit wesentlich durch die innere Haltung aller Beteiligten geprägt. Aktives Zuhören, Achtsamkeit und ein wertschätzender Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen sind essentiell für unsere Arbeit. Daher stellen wir uns als Team folgende Fragen:

  • Wie begegnen wir (berufsständischen, funktionalen o.ä.) Sichtweisen, die einer nachhaltigen Umorientierung im Wege stehen?
  • Welche Ansichten, Werte und Emotionen prägen unsere Kommunikation?
  • Bleiben wir in herausfordernden Momenten präsent?
  • Nehmen wir uns genügend Zeit für Reflexion?

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